Viagra, Cialis, Levitra

Viagra, ein Name der im Jahre 1998 für Furore gesorgt hat, ist heute immer noch wörtlich gesagt in vieler Männer Munde. Damals brachte das US-Amerikanische Unternehmen PFIZER den Arzneistoff Sildenafil mit dem Namen Viagra heraus und sorgte mit den kleinen blauen Wunderpillen für Hochstimmung in vielen Schlafzimmern Weltweit. Für viele Männer und Paare war es die Erlösung, als ob es plötzlich Manna vom Himmel regnete, die Hoffnung auf ein längeres und erfühltes Sexualleben. Es zauberte ein breites Grinsen und Lächeln auf vielen Gesichtern und machte viele Paare glücklich, rettete nicht nur viele Ehen und Beziehungen, es kam auch in der Pornoindustrie im Einsatz und erfreut seitdem die Kunden mit Standhaftigkeit. Viagra gilt als erstes auf dem Markt erhältliches Potenzmittel und als Mittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Deswegen wird es auch als DAS ORIGINAL angesehen.

Außer Viagra gibt es noch zwei andere Produkte die bei erektiler Dysfunktion helfen; Cialis, mit dem Wirkstoff Tadalafil und Levitra, mit dem Wirkstoff Vardenafil. Beide Produkte kamen einige Jahre später auf dem Markt. Cialis kam im November 2002 und 2003 in den USA, Levitra hingegen kam noch ein bisschen später raus, nämlich im März 2003. Da Cialis und Levitra erst fünf Jahre nach Viagra erhältlich waren, empfanden sie die Leute als billige Imitation, als Fälschung und auch als Generika. Viagra war und ist der Vorreiter und auch das Populärste Mittel, frei nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Diese Weisheit scheint sich hier zu beweisen. Muss aber nicht bedeuten, dass Viagra das beste Mittel ist.


Wie wirken diese Mittel? Müssen Männer befürchten mit einer Dauererektion durch die Gegend zu laufen? Mythen, Sagen und Geschichten zu diesem heiklen Thema gibt es ja genug. Aber was davon ist wahr? Was davon stimmt? Und sind Viagra, Levitra und Cialis für Jedermann? Studien zufolge ermöglicht der Wirkstoff Viagras, Sildenafil bei 69% der männlichen Patienten eine Erektion die für die Dauer eines Geschlechtsverkehrs aufrechterhalten wird. Sildenafil hat im Gegensatz zu den bis dahin eingesetzten Potenzmitteln, die sich die Patienten z. B. mit der Nadel in den Penis spritzen mussten, den Vorteil, dass es nur dann wirkt, wenn der Patient auch sexuell erregt ist. Ausmaß und Dauer einer Erektion hängen vom Blutzufluss und Blutabfluss in den Schwellkörpern des Penis ab. Und natürlich von Faktoren wie Speis und Trank. Eine Studie zeigte, dass dank Levitras Vardenafil die behandelten Männer eine Erektion erreichten, die bei 87% der Männer für den Geschlechtsverkehr ausreichte und in 83 % der Fälle bis zum Orgasmus führte. Außerdem wurde eine rasch einsetzende Wirkung von Vardenafil nachgewiesen. Und zwar zeigte sich, dass bei einigen Männern schon nach 10 Minuten nach der Einnahme von Levitra eine Erektion ausgelöst werden konnte, wenn sie sexuell erregt wurden. Cialis hingegen hat mit 17,5 Stunden eine deutlich größere Halbwertszeit als Viagra und Levitra. Während die Wirkung bei Viagra 4 bis 6 Stunden und Levitra 8 bis 12 Stunden anhält, kann sie bei Cialis bis zu 36 Stunden betragen. Während dieser Zeit kann der Mann mehrere Erektionen, aber auch Ejakulationen haben. Die Wirkung setzt für gewöhnlich nach einer Stunde ein, es kann aber auch bis zu sechs Stunden dauern, bis ein Effekt spürbar ist. Eine weitere Einnahme sollte erst nach vollständigem Abklingen der Wirkung erfolgen. Wann können Cialis, Levitra und Viagra eingenommen werden? Alle drei können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Allerdings kann die Wirkung bei einer schwerverdaulichen oder extrem fettreichen Mahlzeit verzögert erfolgen.

Da Levitra, Viagra und Cialis Medikamente sind, fehlen auch die Nebenwirkungen nicht. Bei Viagra können Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Magenbeschwerden, Muskelschmerzen oder eine verlängerte Dauererektion eintreten.

Bei Cialis werden selten Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen beobachtet, weiter treten „in der Praxis“ anscheinend häufiger Muskelschmerzen auf, die mehrere Tage anhalten können, indessen nicht ernsthafter Natur sind. Berichte von plötzlichem Hörverlust, manchmal begleitet von Tinnitus oder Schwindel, liegen vor. Levitra ist gut verträglich. Die festgestellten Nebenwirkungen waren von kurzer Dauer und von leichter bis mittlerer Intensität. Die am häufigsten genannten Nebenwirkungen von Levitra waren Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen und Rhinitis (Nasenschleimhautentzündung).

Nun liegt es am Kunden für welches der drei Produkte er sich entscheidet. Gut sind alle drei und alle drei haben zufriedene Kunden die die Produkte immer wieder einnehmen und weiterempfehlen.